Bei bestem Bossel-Wetter mit Sonnenschein und noch frischen Temperaturen trafen wir uns beim Gasthof Mühlenstroth am Postdamm. Es kamen ein paar mehr Teilnehmer, als sich bei Sigmund angemeldet hatten, so dass wir mit 18 Teilnehmern an den Start gingen. Schnell waren die zwei Gruppen gebildet, die Reihenfolge festgelegt und die neuen Regeln von Joachim vorgestellt. Neue Regeln? Ja, es brauchte neue Kugeln, und diesen lagen die aktuellen Regeln bei. Die Kugeln sind nun gelb und rot und schwimmfähig, wovon wir uns vor dem Start überzeugten.


Gleich der erste Wurf vom Commodore hatte es dann unerwartet in sich: Die neuen Kugeln stellten sich als viel spritziger und flotter auf der Bahn dar und so stand niemand bereit, als die Kugel des ersten Wurfs von der Bahn hinunter kullerte und im Straßengraben verschwand. Eben war sie noch oben auf geschwommen und nun war sie vom Erdboden verschwunden. Das Ufer wurde abgesucht mit den Augen, es wurde dann befürchtet, die Kugel sei von der Strömung vorbei getrieben, es wurden Staumöglichkeiten ersonnen- ohne Erfolg. Erst Peters systematisches Abtasten des Ufers mit den Stangen brachte den Erfolg: Die Kugel war schwungvoll in den Morast gesunken und muste regelrecht ausgegraben werden.


Endlich konnte das gruppenweise abwechselnde Bosseln richtig beginnen. Nun standen auch immer Beobachter im Zielgebiet bereit, die alle Ausreißer in die Wiesen beobachteten. Mit dem neuen Tempo der Kugeln waren wir flott unterwegs in den Außenbezirken von Isselhorst. Viele Radler und auch Spaziergänger begegneten uns, die alle nach der Sonne dürsteten.
Nach zwei Stunden kehrten wir bei Mühlenstroth zu traditionellem Grünkohl ein, auch unser Präsidient konnte noch zu uns stoßen und alle begrüßen. Der Grünkohl schmeckte besonders gut und alle dankten Sigmund für die gelungene Organisation des Bosselns 2026.


